Puh, das war knapp! In letzter Sekunde konnten wir bei unserem Einsatz an der Kupfersiefer Mühle unsere Anfahrt stoppen, denn zu unserer Überraschung stand die Braut noch mitten auf der Straße. In sicherer Entfernung hielten wir also an und warteten ab, bis der stolze Papa seine Tochter standesgemäß beim Bräutigam ablieferte.
Dies führte auch schon zum nächsten Problem: Die freie Trauung auf der grünen Wiese fand nämlich direkt vor der Tür statt. Der Haken? Das Brautpaar saß während der Zeremonie mit Blick auf  seine Gäste gerichtet und somit auch mit Blick auf unsere Anfahrtsstraße. Wie sich also unbemerkt an der Hochzeitsgesellschaft vorbeimogeln? Schon mal nicht mit unserem Auto, denn darauf ist unsere Werbung aufgedruckt und das kann man beim besten Willen nicht übersehen! Aber wir wären nicht wir, hätten wir nicht für jedes erdenkliche Problem eine kreative Idee zur Lösung. Wir  schnappten uns kurzerhand zwei Kellner und baten sie höflichst, unser Equipment halbwegs unauffällig an den Ort des Geschehens zu bringen. Und zwar so, dass man es nicht mit uns in Verbindung bringt. Tja, das hat alles wunderbar funktioniert. Braut und Bräutigam ahnten während der Trauung nichts von der schwebenden Ballon-Überraschung, die auf sie wartete. Mission erfüllt!

Doch nicht nur das Brautpaar erlebte eine Überraschung, sondern auch wir. Und dass, obwohl wir wirklich „alte Hasen“ in Sachen Hochzeit sind und schon viele Trauungen live miterleben durften. Bei dieser Zeremonie rührte uns der Bräutigam fast zu Tränen. Obwohl eine Profi-Sängerin vor Ort die Trauung begleitete, ließ es sich der Bräutigam nämlich nicht nehmen, das gemeinsame Lied selbst zu singen – welch beeindruckende Performance!

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